Burchhard Garlichs

Burchhard Garlichs untersucht in seinen Arbeiten die Wahrnehmung von grafischen Systemen im urbanen Raum. Die Ergebnisse sind zeichnerische Fokussierungen von Momentaufnahmen. Realer Raum und Illusionsraum spielen dabei eine gleichwertige Rolle.

briller
Nach moving architecture I präsentiert Burchhard Garlichs seine zweite Lichtinstallation im öffentlichen Raum. briller verfolgt den Ansatz von moving architecture I konsequent. Wo moving architecture I der linearen Strukturen von Architektur, durch sich verändernde Abfolge von Lichtsignalen, eine nicht-lineare Zeitstruktur entgegensetzt, arbeitet Garlichs bei briller (fanzösich: blinken) mit gleichmäßiger, linearer Bewegung. Dem Linearen jedes einzelnen Signals wird eine neue lineare Struktur entgegengestellt. Gleichmäßigkeit revidiert sich durch Gleichmäßigkeit, durch Gleichmäßigkeit. Dennoch birgt die Trennung durch Rhythmus ein verbindendes Element; das Licht.

Der Umgang mit Gesamtheit und Trennung ist ein Leitfaden durch die künstlerischen Interventionen von Burchhard Garlichs. Struktur und Strukturwahrnehmung sind für Garlichs Ursprung und Resultat des Urbanen.

Temporäre Lichtinstallation:
Samstag, 14.08.2010, 20 bis 23 Uhr,
Gertrudisstraße, zwischen Alt-Eller und Dietrichstraße

www.burchhard-garlichs.de

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